29.10.2025

Herbstfahrt der Meßdiener nach Salzburg

Am 12. Oktober 2025 machten sich die Messdiener aus dem Bereich Geseke und Geseke Land auf den Weg nach Salzburg, ihrem diesjährigen Ziel ihrer Messdiener-Herbstfahrt.

Nach einer von manchen Staus unterbrochenen Busfahrt sind 46 unserer Messdienerinnen und Messdiener aus den Geseker Kirchengemeinden gut gelaunt und wohlbehalten in Salzburg, dem Ziel ihrer diesjährigen Herbstfahrt, angekommen. Nach einem ausgiebigen österreichischen Abendessen konnten die Zimmer in der Jugendherberge bezogen werden, bevor der erste Tag in lustiger Runde mit Kennenlernspielen ausklang.

Der zweite Tag der Messdiener-Herbstfahrt begann mit dem von festlicher Chormusik umrahmten Kapitelsamt im Salzburger Dom, das von Generalvikar Harald Mattel zelebriert wurde, einem Studienfreund von Pastor Zwingmann, der die Geseker Gruppe begrüßte und auch in seine Predigt einbezog. Einige Messdiener konnten bei dieser Messe den Altardienst im Dom übernehmen, während dem Rest der Gruppe die besondere Ehre zuteil wurde, im Chorgestühl platznehmen zu dürfen. Anschließend gab es eine interessante Sakristeiführung durch den Dommesner Frater Gerhard. Am Nachmittag stand dann eine Ralley durch die Altstadt auf dem Programm sowie ein gemeinsamer Spaziergang entlang der Salzach zurück zur Jugendherberge, in der nach dem ausgezeichneten Abendessen der Sonntag mit einem spannenden Quizabend ausklang.

Am dritten Tag ihrer Herbstfahrt haben die Geseker Messdienerinnen und Messdiener bei herrlichem Spätsommerwetter einen Tagesausflug ins Berchtesgadener Land unternommen. Zuerst ging es zur Besichtigung ins Salzbergwerk, wo seit über 500 Jahren das „weiße Gold“ abgebaut wird. Bei einer spannenden Führung unter Tage konnte man dabei nicht nur in eine andere Welt, sondern auch in die Geschichte eintauchen. Nach einem Rundgang durch die Innenstadt von Berchtesgaden ging es am Nachmittag weiter an den Königssee, wo die Gruppe nach einer Wanderung zum „Malerwinkel“ mit einem imposanten Blick über den See bis hin nach St. Bartholomä belohnt wurden. Zurück in der Jugendherberge klang der Abend aus mit dem Fußballspiel, das Deutschland 1:0 gegen Nordirland gewonnen hat.

 

Am Vormittag des vierten Tages ihrer Herbstfahrt hatte der Erzbischof von Salzburg, der den Ehrentitel Primas Germaniae trägt, die Geseker Ministranten zu einer Begegnung ins Erzbischöfliche Palais eingeladen. Leider musste er diesen Termin am Vorabend aufgrund einer Magen-Darm-Grippe absagen. Um so erfreulicher war es, dass sein Weihbischof Hansjörg Hofer kurzfristig einsprang und die Geseker Kinder und Jugendlichen begrüßte. Es war nicht nur ein allgemeines Gespräch, sondern auch eine sehr persönlich gehaltene Katechese über die Bedeutung des Ministrantendienstes. Am Nachmittag hatten dann alle die Gelegenheit, in Kleingruppen die Altstadt auf eigene Faust zu erkunden, bevor der Tag mit einem Kinoabend in der Jugendherberge zu Ende ging.

 

Am Tag 5 unserer Herbstfahrt ging’s hoch hinaus, denn für einige waren es sogar drei Berge, die an diesem Tag erklommen wurden. Zunächst ging es auf den Nonnberg in das weltweit älteste Frauenkloster, wo Sr. Miriam durch Stift und Kirche führte und auch Fragen zum Ordensleben beantwortete. Pastor Zwingmann feierte dann eine Heilige Messe in der Krypta und erinnerte an das Lebenszeugnis der Heiligen Erentrudis. Schon einmal auf halber Höhe haben einige im Anschluss die Festung Hohensalzburg besichtigt, während die anderen es vorzogen, durch die Gassen der Altstadt zu schlendern, um noch das ein oder andere Mitbringsel zu besorgen. Nachmittags ging es dann mit dem Bus für alle auf den 1287m hohen Gaisberg, von wo man einen leider etwas vernebelten Ausblick auf das gesamte Salzburger Land hatte und auch so manchem Paraglider beim Start zuschauen konnte.

 

Nach einer langen Busfahrt sind alle wieder wohlbehalten in Geseke eingetroffen auch dank unseres guten Busfahrers Norbert. Während der Woche konnten wir in Salzburg zwei Geburtstage feiern. Außerdem wurde der Zusammenhalt der Kinder und Jugendlichen untereinander gestärkt, neue Freundschaften geschlossen und auch in kirchlicher Hinsicht der Blick in vielfältiger Weise über den Tellerrand hinaus geworfen. Leider wurde diese Herbstfahrt vom Erzbischöflichen Generalvikariat nicht gefördert, da sie angeblich „zu wenige spirituelle und religiöse Anteile beinhaltet“. Ein umso größeres Dankeschön geht deshalb an unsere KFD in Geseke für die finanzielle Unterstützung! 

 

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